Personalbedarfsplanung

Die Personalbedarfsplanung ist das Instrument in der brandenburgischen Landesverwaltung, mit dem die Stellenausstattungen und -einsparungen seit 2001 auf die verschiedenen Aufgaben und Behörden des Landes verteilt werden.

Die Pflicht, eine Personalbedarfsplanung aufzustellen, ergibt sich aus § 17a der brandenburgischen Landeshaushaltsordnung (LHO). Dort heißt es in Absatz 1:

„Die Landesregierung hat aufgabenbezogen für die durch Landesmittel finanzierten und ihr zugeordneten Planstellen, Stellen und Beschäftigungspositionen eine Personalbedarfsplanung unter Berücksichtigung von Einstellungskorridoren aufzustellen.“

Weiter ist dort geregelt, dass die Personalbedarfsplanung jeweils im Zusammenhang mit der Haushaltsaufstellung fortzuschreiben ist. Dabei soll dargelegt werden, wie viele Planstellen, Stellen und Beschäftigungspositionen zur Wahrnehmung der Aufgaben am Ende des Planungszeitraums noch eingesetzt werden sollen (Zielzahlen). Die Zielzahlen geben jeweils an, welcher Stellenbestand im Folgejahr noch im Haushaltsplan verzeichnet sein soll.

Die Personalbedarfsplanung 2020, die eine Gesamtzielzahl von 42.910 landesfinanzierten Stellen (ohne Stellen der Hochschulen) vorsieht, hat also zur Folge, dass ab dem 1. Januar 2021 nur noch diese Gesamtsumme von Stellen in den Einzelplänen vorhanden sein soll. Das Jahr 2020 kann also noch genutzt werden, dieses Ziel zu erreichen.

Die Personalbedarfsplanung ist ein Planungsinstrument. Ihre Umsetzung erfolgt jeweils durch die Ausbringung von kw-Vermerken in den jeweiligen Haushaltsplänen. Die Personalbedarfsplanung 2020 wird im Haushaltsplan 2019/2020 umgesetzt werden.

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Letzte Aktualisierung: 12.09.2016
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